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Donnerstag, 18. Januar 2018, 22:15 Uhr

Vögel im Garten

Die 40 häufigsten Gartenvogelarten im Porträt beim NABU.

Natur im Sommer

Im Sommer scheint die Natur ein bisschen zur Ruhe zu kommen. Viele Vögel haben ihr Brutgeschäft bereits erledigt, die ersten zieht es sogar schon wieder auf den langen und beschwerlichen Weg nach Süden. Dennoch ist draußen mehr geboten als Badesee und Strandvergnügen. Vor allem in der Kleintierwelt gibt es von bunten Schmetterlingen bis zu zirpenden Heuschrecken viel zu entdecken.

Mehr dazu beim NABU.

Wintervogelzählung

Foto: Mike Lane / fotolia

Bundesweite Mitmachaktion "Stunde der Wintervögel" vom 5. bis 7. Januar 2018.

Nachdem im vergangenen Winter ungewöhnlich wenige Vögel in Gärten und Parks bei der „Stunde der Wintervögel“ gesichtet worden waren, deuten erste Beobachtungen darauf hin, dass in diesem Jahr wieder mehr gefiederte Gäste an die Futterstellen kommen. Um hierzu umfassende Daten zu gewinnen, hofft der NABU auf eine hohe Teilnehmerzahl bei der „Stunde der Wintervögel“, die bundesweit vom 5. bis zum 7. Januar 2018 stattfindet.

Im Durchschnitt 17 Prozent weniger Vögel beobachteten die Teilnehmer im Winter 2017 im Vergleich zu den Vorjahren. Pro Garten ließen sich im Schnitt nur rund 34 Vögel und acht verschiedene Arten sehen – sonst liegt der Schnitt bei etwa 41 aus neun Arten. Vor allem bei den häufigen Wintervögeln, wie Meisenarten, aber auch bei Kleiber und Kernbeißer, wurden die niedrigsten Zahlen seit Beginn der Aktion 2011 gemeldet. „Das hatte wahrscheinlich mit dem Nahrungsangebot zu tun“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Marius Adrion. „Vermutlich gab es in Polen, dem Baltikum und Russland im vergangenen Winter so viel zu fressen, dass Vögel, die sonst zu uns kommen, dort überwintert haben.“ In diesem Jahr deute sich an, dass wieder mehr Vögel aus Nordosteuropa in Deutschland überwintern. „Möglicherweise tragen die Bäume dort in diesem Jahr weniger Samen“, so Adrion. „Die Vögel kommen also jetzt wieder zu uns, darunter auch seltene Gäste.“ So seien große Gruppen von Fichtenkreuzschnäbeln, die aus der Taiga stammen, in vielen Teilen Deutschlands gesichtet worden.

Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion und findet bereits zum achten Mal statt. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) rufen Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel an Futterstellen im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und dem NABU zu melden.

Die Wintervogelzählung funktioniert ganz einfach: Von einem ruhigen Beobachtungsplätzchen aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können dann im Internet unter www.stundederwintervoegel.de bis zum 16. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 6. und 7. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.

Mehr dazu unter So funktioniert die Teilnahme und es gibt auch etwas zu gewinnen

20.12.2017

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